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ITB Sonderausgabe März 2008
»Worte sind der Duft des Herzens.« Ostafrikanisches Sprichwort
Themenübersicht- Kenia zeigt Flagge
- »Lust auf Afrika«-Angebote
- Neues aus der Wildnis
SEVERIN TRAVEL
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Liebe Afrikafreunde,
die Internationale Tourismus Börse (ITB) 2008 war für die Severin_touristik GmbH ein voller Erfolg. Die Stimmung in der internationalen Tourismus-Branche ist gut, und auch Kenia blickt positiv in die Zukunft. |
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Kenya-Stand ITB 2008
Quelle: Messe Berlin

Geschäftsführer Severin Schulte
mit Najib Balala (MP) (v.l.)
Quelle: Kenya Tourist Board

Lorna Lobosa (MP), Kiema Kilonzo (MP), Kilemi Mweria (MP), Najib Balala (MP), Kalonzo Musyoka (Vizepräsident), Moses Wetangula (Außenminister) (v.l.)
Quelle: Kenya Tourist Board
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Kenia zeigt Flagge
Bunter Halsschmuck, bestickte Gewänder, exotische Düfte: Das konnten die Besucher im typisch kenianischen »Manyatta« (= Dorf) hautnah erleben. Und sie konnten auch erleben, dass Kenia zurück auf der touristischen Landkarte ist. Zwei lange Monate mit Unsicherheit, Spannungen und Unruhen nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen fanden Ende Februar ihr Ende. Vermittlungen unter der Leitung des früheren UN-Generalsekretärs Kofi Annan wurden erfolgreich mit einer Vereinbarung zwischen dem kenianischen Präsidenten Mwai Kibaki und dem Oppositionsführer Raila Odinga zur Bildung einer Koalitionsregierung und Machtteilung abgeschlossen. Die kenianische Bevölkerung hat diese Nachrichten mit Erleichterung und Freude aufgenommen.
Auf der ITB 2008 setzten eine hohe Delegation der Regierung, angeführt vom Vizepräsidenten Kalonzo Musyoka, das nationale Tourist Board und rund 40 Leistungsträger ein unübersehbares Zeichen für die Zuversicht und die Aufbruchstimmung in Kenia.
Darüber hinaus hielten Vizepräsident Musyoka, Außenminister Moses Wetangula, die Parlamentsagbeordneten Najib Balala, Lorna Lobosa, Kiema Kilonzo und Kilemi Mweria sowie der Botschafter der Republik Kenia, Harry Kathurima, auf einer vom Kenya Tourist Board organisierten Veranstaltung bewegende Ansprachen vor den auf der ITB ausstellenden kenianischen Reiseveranstaltern und Hoteliers, sowie Vertretern deutscher und internationaler Veranstalter und Fluglinien. Auch der deutsche Botschafter Walter Linder war zugegen. Musyoka dankte den anwesenden Partnern für ihre Treue, welche sie in Kenia in den letzten Wochen bewiesen hatten, und versicherte, dass die kenianische Regierung im Gegenzug die Voraussetzung für eine schnelle Erholung der Tourismusindustrie schaffen werde. Ein erster Schritt sei die Entscheidung des Kenya Wildlife Service (KWS), die für Juli 2008 geplante Erhöhung der Nationalparkgebühren vorerst zu verschieben. Weitere Anreize werden noch diskutiert und in den kommenden Tagen verabschiedet.
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»Lust auf Afrika«-Angebote
Eine Reise nach Afrika ist ein außergewöhnliches Erlebnis und lohnt sich deshalb immer. Heute stellen wir Ihnen unsere Reiseangebote der besonderen Art vor.
Ostereier-Suchen unter Palmen
23.03. - 07.04.2008
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3 Tage/2 Nächte im Severin Safari Camp inkl. Vollpension, Pirschfahrten, Nationalparkgebühr und Tsavo Reiseführer
1.499,- €/Person
In den Sommerferien kenianische Sonne tanken
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14 Nächte Hotel Severin Sea Lodge****
Comfort Class Doppelzimmer inkl. umfangreicher Halbpension, Flughafentransfer, Betreuung durch unsere örtliche, deutsch sprechende Severin Reiseleitung
1.495,- €/Person
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Neues aus der Wildnis
Ein Dickhäuter namens »Kofi Annan«
Mitte Februar wurde in Kenia »Kofi Annan«, ein kleines Nashorn-Baby, geboren. Die Geburt im kommunal verwalteten Ol Choro Oirogua Conservancy am Rande der berühmten Massai Mara ist aus zwei Gründen symbolträchtig. Sie ist ein Hoffungsschimmer für den Fortbestand des Spitzmaulnashorns, welches in den 80er Jahren in ganz Afrika fast ausgerottet wurde, dessen Bestand aber gerade in Kenia durch umfangreiche Schutzmaßnahmen wieder zugenommen hat. Heute gibt es bereits wieder 540 dieser faszinierenden Tiere in Kenia, bis 2011 soll der Bestand durch weitere Schutzmaßnahmen auf 700 Exemplare erhöht werden. Außerdem zeigte die Namensgebung des kleinen Nashorns die Hoffnung und Zuversicht der kenianischen Bevölkerung, dass nicht zuletzt durch den Beitrag internationaler Vermittler wie Kofi Annan bald eine dauerhafte Lösung für die politischen Probleme im Land gefunden ist.
Elefantenzählung in Tsavo
Nach neuesten Zählungen des Kenya Wildlife Service (KWS) hat die Zahl der Elefanten im Großraum des Tsavo Nationalparks in den letzten drei Jahren um 4,1% zugenommen. Fast 12.000 der mächtigen Dickhäuter durchziehen die Nationalparks Tsavo Ost und Tsavo West einschließlich der an sie grenzenden Schutzgebiete. Diese fast unendlich erscheinenden Weiten im Osten Kenias nehmen 4% der Landesfläche ein und beherbergen über ein Drittel der landesweiten Elefantenpopulation.
Laut Julius Kipng'etich, dem Direktor des KWS, sind die Elefanten die wichtigsten Sympathieträger für den Naturschutz in Kenia. Ihre Verbreitung sei darüber hinaus ein bedeutender Indikator für die Gesamtsituation der Wildtierpopulation Kenias. Elefantenzählungen werden in den kenianischen Schutzgebieten alle drei Jahre vorgenommen, um die Bestandsentwicklung und die Wanderwege der Elefanten zu erforschen. Während der Zählungen stießen die Wildhüter des KWS auch auf einige Elefantenkadaver: All diese Tiere starben allerdings eines natürlichen Todes. Sogar ihre Stoßzähne waren noch vorhanden, was beweist, dass die professionelle Elfenbeinwilderei in Kenia dank umfangreicher Schutzmaßnahmen durch den KWS vollständig eingedämmt wurde (www.kws.org).
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